Man mag denken, dass ein Nachfolgeprozess erfolgreich abgeschlossen ist, sobald alle notwendigen Dokumente von allen Beteiligten unterschrieben sind. Die Praxis zeigt aber, dass dies weit gefehlt ist, denn eine Vielzahl an Übergaben scheitert tatsächlich noch NACH der Vertragszeichnung.

Aus diesem Grund begleiten wir bereits ab der 2. Phase unseres Prozessablaufs, diese sensible schrittweise Entflechtung von Übergeber/n und Übernehmer/n mit besonderer Sorgfalt. Wir als Berater fungieren als neutraler, fachkundiger Moderator, der die Umsetzung der Ziele und Handlungspläne in die Praxis des Alltags coached und überwacht. Das Hochhalten der Kommunikation zwischen loslassendem „Alt-Inhaber“ und aufstrebendem „Neu-Inhaber“ ist eine unserer Hauptaufgaben, damit Konflikte frühzeitig erkannt und bereinigt werden, bevor sie sich überhaupt zu nennenswerten Konflikten entwickeln können.

In dieser Phase erfolgt der Transfer in den Alltag des Büros. Übergeber und Übernehmer stehen vor der Aufgabe, die Vereinbarungen und Vorstellungen in die Praxis umzusetzen. Für die im Vorfeld abgestimmten Arbeitsbereiche müssen Ziele, Budgets und Handlungspläne erarbeitet werden. Die neuen Rollen brauchen Einführungs- und Bewährungsphasen; auch die Mitarbeiter müssen sich umstellen und „üben“.

Die Intensität und der zeitliche Rahmen des Coachings hängen ab vom jeweiligen Bedarf. Am Anfang steht in jeden Fall ein Kick-Off-Workshop, um das Verfahren auf die individuellen Anforderungen anzupassen. Ergebnis ist ein Fahr- und Maßnahmeplan mit Zielen, Themen und Terminen. Der Coachingprozess kann aus Einzel- und Gruppenmeetings sowie Teamworkshops bestehen. Beteiligt werden Übergeber, Übernehmer, zuständige Mitarbeiter und das Gesamtteam.

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